Lächelnder Mann mit kurzen Haaren, der ein weißes T-Shirt trägt und eine Sonnenbrille an der Halslinie hängen hat, im Freien vor unscharfem sandigem Hintergrund posiert.

Nils Lindhorst

Travel Designer

Mein Name ist Nils Lindhorst, und ich bin bei Take Memories Ihr Ansprechpartner für die Gorillaländer Uganda, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo. Meine Afrika-Begeisterung reicht bis in meine Kindheit zurück und verbindet sich eng mit meiner Arbeit für Safari Memories in Tansania und Kenia. Seit meiner ersten eigenen Reise nach Uganda 2014 und nach Ruanda 2016 war ich immer wieder vor Ort, beruflich wie privat, um Lodges zu prüfen, Guides kennenzulernen und die Region jedes Mal neu zu erleben.

Lächelnder Mann mit kurzen Haaren, der ein weißes T-Shirt trägt und eine Sonnenbrille an der Halslinie hängen hat, im Freien vor unscharfem sandigem Hintergrund posiert.
Ruanda und Uganda bieten alles, was eine große Safari ausmacht – von den Big Five bis zu spektakulären Landschaften. Doch ihre wahre Einzigartigkeit liegt in den Begegnungen mit unseren nächsten Verwandten: Berggorillas, Schimpansen und Goldmeerkatzen. Wer ihnen in ihrer natürlichen Heimat begegnet, nimmt weit mehr mit nach Hause als Erinnerungen – sondern Momente voller Ehrfurcht und Verbundenheit, die ein Leben lang bleiben.

Auf meiner Bucket List

Uganda abseits der ausgetretenen Pfade

Ganz oben steht bei mir eine Route abseits der klassischen Pfade: von Jinja, wo der Nil entspringt, über Pian Upe und Moroto, wo ich mich auf besonders authentische Kulturbegegnungen mit den Karamojong freue, weiter in den Kidepo Valley Nationalpark und schließlich zu den Murchison Falls, bevor es zurück nach Entebbe geht. Genau solche Routen abseits des Üblichen versuchen wir auch für unsere Gäste zu entwickeln, und diese hier möchte ich unbedingt selbst einmal fahren.

Uganda

Nächste Reise

Odzala-Nationalpark, Republik Kongo

Für mich persönlich steht 2027 ein besonderes Ziel an – der Odzala-Nationalpark in der Republik Kongo, einer der ältesten Nationalparks Afrikas mit rund 13.500 Quadratkilometern, mehr als doppelt so groß wie die Everglades in Florida. Neben den Western-Lowland-Gorillas, einer eigenen Unterart der Berggorillas, leben hier auch Schimpansen, Waldelefanten und Flusspferde. Insgesamt gibt es nur drei private Lodges, die zusammen maximal zwölf Gäste gleichzeitig aufnehmen – man gehört damit zu den ganz wenigen Besuchern vor Ort. Über die Hauptstadt Brazzaville, bekannt auch für die Sapeurs, führt für mich der Weg dorthin.

Republik Kongo

Über Nils – Wie die Gorillaländer mein Herz eroberten

Meine Faszination für die Gorillas begann nicht in Afrika, sondern als Jugendlicher mit einem Buch: „Gorillas im Nebel“ von Dian Fossey, die jahrelang im heutigen Volcanoes-Nationalpark in Ruanda zu den Berggorillas geforscht hat. Ihre Geschichte hat bei mir etwas ausgelöst, das bis heute nachwirkt – der Wunsch, diese Tiere einmal selbst in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. 2014 wurde daraus dann endlich meine erste eigene Reise nach Uganda.

Seitdem hat mich die Region nicht mehr losgelassen. Was mich an den Gorillaländern so packt, ist die Dichte an besonderen Primatenerlebnissen: Neben dem Gorilla-Tracking selbst gibt es die Begegnungen mit Schimpansen, die Golden-Monkey-Erlebnisse etwa im Volcanoes-Nationalpark in Ruanda, und in Uganda zusätzlich die sogenannten Habituation Experiences, bei denen man Gorillafamilien über einen längeren Zeitraum begleiten darf. Auch Ruanda selbst hat mich fachlich immer wieder beschäftigt, nicht zuletzt, weil Kigali als eine der sichersten Hauptstädte Afrikas gilt.

Was mich dabei am meisten bewegt: Jeder Besuch trägt direkt zum Schutz der Gorillas und anderer Primaten bei. Man reist hier nicht nur für sich selbst, sondern wird Teil einer Erfolgsgeschichte des Naturschutzes. Diese Begeisterung möchte ich gerne an Sie weitergeben, damit auch Ihre Reise in die Gorillaländer zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Orte, die mich besonders begeistern

Bwindi Impenetrable Forest, Uganda

Das Gorilla-Tracking in Bwindi war für mich das absolute Highlight meiner ersten Reise. Eine Stunde lang durfte ich mit einer Gorillafamilie verbringen, ihren Alltag beobachten, die verschiedenen Weibchen und sogar zwei kleine Babygorillas. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Weibchen, das mit gefühlt fünfzehn Zentimetern Abstand direkt an mir vorbeigelaufen ist – der Ranger erklärte uns danach, dass das Tier zuvor beim Silberrücken um Erlaubnis gebeten hatte, so nah an uns vorbeizugehen. Diese Art der Kommunikation innerhalb der Gruppe, die man plötzlich hautnah miterlebt, macht Bwindi für mich zu einem Ort, den ich nie vergessen werde.

Kibale-Nationalpark, Uganda

Neben den Tieren ist es oft die Begegnung mit Menschen, die eine Reise wirklich besonders macht. In der Nähe von Kibale habe ich einen ganzen Tag mit einer lokalen Familie verbracht, gemeinsam gekocht und über Gott und die Welt gesprochen. Gerade weil bei Afrikareisen der Fokus so oft auf Tieren und Landschaften liegt, ist mir dieser Tag besonders im Gedächtnis geblieben – ein Einblick in den Alltag der Menschen vor Ort, den man beim reinen Naturerlebnis leicht verpasst.

Ziwa Rhino Sanctuary, Uganda

Ein Erlebnis, das mich lange begleitet hat: die Nashorn-Suche zu Fuß, begleitet von Rangern, bis auf etwa zwanzig bis dreißig Meter an die Tiere heran. Das Ziwa Rhino Sanctuary steht für eines der erfolgreichsten Nashorn-Wiederansiedlungsprogramme Afrikas. Die Bedeutung dieser Arbeit wurde mir erst Jahre später richtig bewusst, denn dieses Jahr wurden die ersten Nashörner von dort in den Kidepo Valley Nationalpark umgesiedelt – die erste Rückkehr der Tiere in einen ugandischen Nationalpark seit über vierzig Jahren.

Kigali, Ruanda

Kigali hat mich auf eine ganz andere Weise beeindruckt: eine moderne, saubere und ausgesprochen lebenswerte Hauptstadt – und zugleich ein Ort, an dem die Geschichte präsent bleibt. Besonders der Besuch des Kigali Genocide Memorial hat mich tief bewegt. Nachzuvollziehen, wie das Land nach 1994 Versöhnung gelebt und sich in wenigen Jahrzehnten so entwickelt hat, verändert den Blick auf Ruanda nachhaltig. Doch Kigali ist weit mehr als seine Geschichte: Kunstgalerien wie das Inema Arts Center, lebendige Märkte wie der Kimironko Market und eine wachsende Restaurantszene machen die Stadt zu einem Ort, an dem man gerne länger bleibt.

Nyungwe National Park, Ruanda

Nyungwe ist einer der ältesten Bergregenwälder Afrikas – und fühlt sich auch so an. Weil der Park recht abgelegen im Süden des Landes liegt, wird er von vielen Reisenden noch übersehen, zu Unrecht, wie ich finde. Früh am Morgen den Rufen der Schimpansen zu folgen und sie später im dichten Wald zu beobachten, war für mich ein besonderer Moment. Dazu kommt die enorme Artenvielfalt: riesige Baumfarne, unzählige Vogel- und Orchideenarten – ein Wald, der spürbar lebt.

Volcanoes National Park, Ruanda

Der Volcanoes National Park gehört für mich zu den eindrücklichsten Orten Afrikas. Die Berggorillas sind natürlich der Grund, warum die meisten Gäste herkommen – doch fast noch mehr in Erinnerung geblieben sind mir die Golden Monkeys. Wo die Gorillas Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, sind die Goldmeerkatzen das genaue Gegenteil: voller Energie, in ständiger Bewegung, spielerisch durch den Bambuswald springend. Dass beide Arten in derselben Vulkanlandschaft zu Hause sind, macht einen Besuch hier für mich so besonders.

Wohin ich bereits gereist bin

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